In einem Artikel der Zeit geht es um die Frage, wohin wir als Gesellschaft wachsen werden und was es bedeuten würde, weiter und immer weiter zu wachsen. Ein spannendes Denkmodell, wenn ich mir Leon Müller mit 4 Betten vorstelle. Da könnte er immer schön wechseln und es würde nie langweilig. Natürlich braucht er dann auch mehr Platz bzw. Wohnraum. Spaß beiseite, da ist viel Wahres drin und regt mich zum Nachdenken an. Was mich besonders ansprach, war die Aussage der Zeit, dass wir ausgewachsen sind. Und das nicht nur auf die in Deutschland stagnierende durchschnittliche Körpergröße bezogen. Wohin sollen wir weiter wachsen? Es gibt keinen Druck und viele materielle Bedürfnisse sind befriedigt ((ich spreche dabei nicht von Leuten, denen es nicht so gut geht). Dann fiel mir auf, dass es wir, was den Wohlstand betrifft, sehr viel nach außen und Dingen orientiert sind. Und das brachte mich im nächsten Gedanken dazu, ob nun die Zeit des Wachstums zum inneren Wohlstand anbrechen könnte. Was meine ich damit? Das wir den Reichtum, der sich nicht an Dingen bemisst, sondern an dem, wie wir sind, was wir denken und fühlen, was wir spüren und wie wir miteinander umgehen, einen höheren Wert ja Stellenwert bekommt und das zu einem inneren Wohlstand führt. Und da tauchte bei mir auch ein Bild auf – was ich für meinen inneren Wohlstand brauche und was nicht. Dieser Wohl-Stand ist schwer quantifizierbar, aber so gut spürbar. Und das ist anders. Was ist Dein inneren Wohlstand? Schreib mir, ich bin neugierig!