Die Krise und ich: innere und äußere Klarheit

Die Corona Krise und das was an Information so rumfliegt, was die Menschen beschäftigt, das Ganze Drum herum – das hat eine Wirkung auf mich. Ich habe mich entschlossen, das schriftlich zu verarbeiten.

Was ich total interessant fand in den letzten ca. 10 Tagen waren die ganzen Nachrichten und Ideen, die ich lesen durfte – bei Facebook, Instagram, LinkedIn etc. Ich war beeindruckt von dem was ich da las. Klare Botschaften, Aufrufe zur Gelassenheit und alles wird gut. Bei mir war nichts gut. Aufträge abgesagt, jeden Tag andere Informationen, wahrgenommene Bedrohung meiner Selbstbestimmung und Unabhängigkeit – sowohl räumlich auch als finanziell. Bei mir gingen zunächst innere Prozesse ab – ich war nicht in der Lage eine sinnvolle und authentische Nachricht zu schreiben, einen Post zu setzen. Beeindruckt, verwundert dass andere das konnten habe ich mich auf mich besonnen. Jeder macht das so, wie es für ihn / sie passt. Ich brauche zunächst eine innere Klarheit, die dann in eine äußere Klarheit mündet und dann darf diese auch in die Welt. So war es auch dieses Mal und es war gut zu spüren und es zuzulassen und dem Zeit zu geben. Ich finde es natürlich zunächst einmal mit mir und in mir ein klares Bild zu schaffen, dass ich stimmig bin, dass ich die Unruhe in Ruhe bringe und so einen Kanal nach außen finde. Anders kann ich es nicht. Innere Klarheit ermöglicht äußere Klarheit und das ist dann auch spürbar. Klarheit ist wichtig, Klarheit bringt Frieden, bringt Fokus und bringt eine Positionierung. Das mag ich und das gilt genauso für mich, wie im Coaching für meine Kunden.

 

Klarheit