Wir sind Weltmeister! 7 Erfolgsfaktoren und was wir daraus für erfolgreiche Teams lernen können.

Die Weltmeisterschaft in 2014 ist Geschichte und unsere deutsche Mannschaft hat auch eine solche geschrieben – eine wunderbare Erfolgsgeschichte. Es war allerdings alles andere als nur Zufall. Der Erfolg basiert auf verschiedenen Faktoren, die ich beobachtet, gelesen, gespürt habe. Gleichzeitig denke ich, können wir einiges für die Teamarbeit und ein Teamgefüge in Organisation insgesamt lernen. … Weiterlesen

Sebastian Haupt, Wissenschaftsjournalist, Berlin

„Steffen schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre, bei der ich mich sehr wohl fühle. Bei Steffen steht der Coachee im Mittelpunkt; feinsinnig nutzt Steffen seinen flexiblen Methodenbaukasten und half mir damit, mich aus anderen Perspektiven (neu) zu entdecken – meine Ziele sind nun klarer und ich motivierter.“

Sozialpädagogin, freie Trainerin und Beraterin aus Berlin

„In der Situation eines beruflichen Übergangs, ist Steffen mir als feinfühliger Coach begegnet. Mit seiner klaren und prägnanten Art und einem meiner Situation und Bedarfen exzellent angepassten Methodeneinsatz hat Steffen mich darin unterstützt, eine Situation intensiv zu reflektieren und den Schritt in die neue Berufssituation in Klarheit sowie kraft- und vertrauensvoll zu gehen.“

„Kommunikationsexperten“ unter sich

Ein Aufschrei in der Projektcommunity in der letzten Woche in XING erhitzte Gemüter, belustigte, führte zu teilweise sehr drastischen Kommentaren und einen regen wenn auch unfreiwilligen intensiveren Austausch! Was war passiert?

Die XING-Gruppe „Kooperation im Kompetenten“ kleidete sich in ein neues Gewand und änderte unbeabsichtigt oder vielleicht doch beabsichtigt (?) die E-Mail-Einstellung aller Mitglieder. Jede Neuerung und jeder Kommentar wurde jetzt nicht nur auf das XING-Portal gestellt, sondern jedes Mitglied erhielt zusätzlich eine E-Mail. Dieser kleine aber feine Unterschied führte zu wütenden Protesten, Beschimpfungen, Belustigungen und vor allem vielen Austritten aus der Gruppe (zumindest angekündigten).

Da ich mich intensiv mit der Kommunikation im Web und das Verhalten von Menschen beschäftige, war mein Interesse geweckt. Und so habe ich relativ schnell vier verschiedene Reaktionsmuster bzw. Typologien für mich identifiziert:

1. Der (hilflose) total Empörte: Das sind interessanterweise sehr viele Kommentare, die sich einordnen lassen. Beim Lesen hatte ich das Bild von wütenden Projektexperten, die voller Ungnade den jeweiligen Kommentar lautstark in ihre schicken Notebooks hämmern. Dieser Typus klagt an, droht mit Austritt, beschimpft die anderen Experten, verlangt den sofortigen Stopp dieser „Schweinerei“. Kommentare wie „Und weg“ sind da noch freundlich, andere sind da schon wesentlich direkter.

2. Der Amüsierte: Der Amüsierte reagiert äußerlich gelassen und wundert sich ob der vielen, wütenden und genervten Kommentare. Er empfiehlt u.a. „sich zurücklehnen“, „Danke sagen für dieses herrliche Schauspiel“, empfiehlt Stressseminare und wundert sich, dass die eigentlich stresserprobten Projektexperten hier scheinbar gar nicht so gelassen und resistent reagieren.

3. Der Hilfsbereite: Diese Spezies ist meist recht pfiffig und versiert im Umgang mit den Online-Medien. Daher hat er das „Spiel“ recht schnell durchschaut, schreitet zur Tat und schaltet die E-Mail-Versendung der Gruppe einfach ab. Doch nicht nur das, er teilt das auch in kurzen, präzisen Anweisungen als Erfahrung in der Gruppe. Ich denke da – sehr lösungsorientiert!

4. Die Opportunisten: Das sind diejenigen, die diese Situation ausnutzen und ein Werbung für sich, für ihre Produkte, ihre Veranstaltungen machen. Natürlich durfte da ein Angebot für Stressmanagement nicht fehlen.

Zusatz: Es gibt sogar noch einen halben fünften Typus, den ich mal „die Checker“ nenne. Diese „Checker“ bemerken nicht zu Unrecht, dass dadurch, dass alle sich äußern und einen Kommentar abgeben, die E-Mail-Flut noch erhöht wird!!!

Was bleibt? Ein Kommentar schrieb dazu – „Wie im echten PM: viel heiße Luft um gar nichts und überall Profilneurotiker.“ Mein persönliches Fazit: Vielen Dank für diese kleine Kommunikations– und Verhaltensstudie. Es hat sehr gut gezeigt, dass wir unterschiedlich reagieren je nach Gemütslage, Arbeitsbelastung, Erfahrung etc. Projektexperten sind auch „nur“ Menschen, die sich entweder genervt, wütend, amüsiert oder helfend verhalten. Insofern bin ich beruhigt!

Achtsamkeit spart Energie!

Ein Artikel in der Wirtschaftspsychologie vom 27. März 2013 hat mich neugierig gemacht. Hier wird davon geschrieben, dass wir mit Achtsamkeit besser arbeiten. Das kann und möchte ich gerne bestätigen und erweitern. Achtsamkeit spart Energie! Im Artikel wird Achtsamkeit definiert, dass Gedanken, Gefühle und das, was um einen herum geschieht, wahrzunehmen, zu beobachten und weder … Weiterlesen

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Vertrauen und Kontrolle auf den Prüfstand Vor einigen Tagen bekam ich den neuen Blog von Bernd Schmid, einer der renommierten Coaches in Deutschland, dessen Gedanken ich als oft sehr wertvoll empfinde. Er hat sich dem Thema Vertrauen und Kontrolle gewidmet. Was mich besonders angesprochen hat, das er von einem wachen oder achtsames Vertrauen schreibt. Das … Weiterlesen

Workshop re:campaign 2013

Unser „Delta-Workshop“ auf der re:campaign 2013 mit DeltaBerlin „Systemisch und souverän durch den digitalen Wandel navigieren“ Workshop C / 06.05.2013 / 17:15 Uhr / Tickets siehe Link Zwischenmenschliche Kommunikation ist leider nicht automatisch konstruktiv und ergebnisorientiert. Im Gegenteil, oft ist sie missverständlich und trägt nicht zur Lösung eines Problems bei. Die vernetzte digitale Kommunikation und … Weiterlesen

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In einem Artikel der Zeit geht es um die Frage, wohin wir als Gesellschaft wachsen werden und was es bedeuten würde, weiter und immer weiter zu wachsen. Ein spannendes Denkmodell, wenn ich mir Leon Müller mit 4 Betten vorstelle. Da könnte er immer schön wechseln und es würde nie langweilig. Natürlich braucht er dann auch mehr … Weiterlesen

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In einer Studie der Zeitschrift managerSeminare zu Trends bei den Trainingsmethoden 2012 hat Coaching als Format den ersten Platz der verwendeten Methoden (absolute Nennung) erklommen. Das ist eine deutliche Erfolgsgeschichte und in der Analyse unterstreicht es den Trend, dass sich Trainingsformate „weg von der Stange“ hin zu hochindividuellen Formaten, wie das Coaching es zweifelsohne ist, entwickeln. Wobei … Weiterlesen

Führungserfahrung unwichtig?

In einer Analyse der Zeitschrift Wirtschaftspsychologie (siehe Link) wurde in einem Assessment Center die Führungsfähigkeit untersucht. Dabei wurden neun Kriterien festgelegt, die Menschen scheinbar befähigt zu führen. Interessant ist die Aussage aus dieser Untersuchung, dass es keine signifikante Veränderung in der Fähigkeit zum Führen gab, ob jemand 5 oder 10 Jahre Führungserfahrung, große oder kleine Teams … Weiterlesen